Marc Schmolling Trio

Marc Schmolling | Klavier
Jonas Westergaard | Bass
Christian Lillinger | Schlagzeug

„Die Weite der Felder, deren Saft und Krume die süße Vorahnung noch nicht eingelöster Verspechen in sich bergen, […] sind manchmal mit der Last ihrer Verantwortung schwer zu ertragen; ein Tausch mit anderen künstlerischen Daseinsformen ist jedoch ausgeschlossen, auch auf die Gefahr hin, dass manche Versprechen sich niemals einlösen werden.“ [John Schröder aus den Liner Notes zur CD 'Siebenundsechzigzwei', 2008]
Der Pianist und Komponist Marc Schmolling, bekannt für sein eigenwilliges, nuancenreiches Spiel, findet sich hier zusammen mit zwei vielbeachteten Innovatoren der jungen europäischen Jazzlandschaft: dem dänischen Bassisten Jonas Westergaard, und dem Berliner Schlagzeuger Christian Lillinger. Mit spielerischer Leichtigkeit, harmonischer Vielfalt und einem feinen Gespür für Dramaturgie packt das Marc Schmolling Trio seine Zuhörer im Hier-und-Jetzt und eröffnet in seinen Improvisationen erstaunliche Bilder in bizarren Klangwelten. „[...]Der Sturz vom Tellerrand geht nicht ins Bodenlose, sondern artet in einem observativen Tiefflug aus[...]“ (Schröder)

 
   
               
  Siebenundsechzigzwei   Label Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg    
 

    www.jazzwerkstatt-berlin-brandenburg.de    
  Cat.No. JW 048    
  Format CD    
  Released 2008    
         
zwei    
  sieben    
  einundfünfzig    
  zweiundfünfzig    
  siebenundvierzig    
dreiundzwanzig    
neunundzwanzig    
fünfundfünfzigvier    
sechsundfünfzig    
siebenundfünfzig    
achtundsechzig    
         
               
  Nostalgia Soul Ship   Label organic music    
 

    www.organicmusic.de    
  Cat.No. orgm 9731    
  Format CD    
  Released 2003    
         
Nostalgia Soul Ship    
  Gummy Dummy    
  Silent Blue    
  Cinderella    
  Moonpower    
Cautious Heart    
         
             

Presseauszug

 
Jazztime im BR, mit Beate Sampson, 25.03.2009 Jazz aus Nürnberg. Studio-Aufnahmen: 'Siebenundsechzigzwei' – "eine CD mit hochsensiblen, spannenden Trioimprovisationen [...]"
taz, Tim Caspar Böhme, 27.02.2009 CD Release 'Siebenundsechzigzwei'
„[...] eine Trio-Aufnahme mit hochintelligenten Improvisationen [...]“
OVB, Josef Enzinger, 21.06.2005 „Alles andere als Mainstream: [...] Mutig, aber gelungen und mit beinahe schon extatischer Spielfreude präsentierten sich die drei am Piano, Kontrabass und Drums und schlugen dabei ganz ungewohnte neue Töne an. [...] die Musiker liessen keinen Zweifel daran, dass sie echte Könner sind. [...]“
Südwestpresse / Geislinger Zeitung,
Günther Currle, 12.05.2004
„[...] Schmolling [...] schöpfte aus dem Vollen. Seine Arrangierkunst hat Stil, Keith Jarrett, Brubeck oder Petrucciani haben in seinen Improvisationen zwar Spuren hinterlassen, aber heraus kommt: Schmolling [...]
Pianistische Vielfalt herrschte bei Schmollings Programm. Dessen klassischer Hintergrund [...] bleibt unverkennbar, zum Beispiel in romantisierenden Präludien. Schmolling bringt Blockakkorde ein, um die Intensität zu steigern oder um das Tempo zu beschleunigen; er beherrscht das ironische Zitieren und rasante Läufe mit der rechten Hand. Keine Frage: beim Marc-Schmolling-Trio wird das Piano meisterhaft gespielt. [...]
Bei diesem Trio hört jeder auf den anderen, da stimmt die Kommunikation und Interaktion. Geschickt wirft man sich die Bälle zu, im Dialog zwischen Piano und Bass oder Bass und Schlagzeug eröffnen sich neue Wege. [...]
Die Kombination „Piano-Bass-Schlagzeug“ ist im Jazz die häufigste. Entsprechend groß ist die Zahl der Konkurrenten in diesem Sektor. Dass das Schmolling-Trio zu den sehr guten Ensembles gehört, erwies sich im Schlachthof. [...]“
Jazzpodium Nr.11, November 2003 „[...] [Marc Schmolling] legt mit „Nostalgia Soul Ship“ eine Scheibe vor, die das Pianotrio zwar nicht gerade neu erfindet [...], jedoch in seinen wesentlichen Vorgaben mit einem hohen Maß an kreativer Interaktion erfüllt. Die sechs Stücke der CD bieten in lebendiger Inspiration der Bill Evans Nachfolge weit gespannt Improvisationsbögen von introspektiver Spielkultur, deren kammermusikalische Dynamik weniger von Nostalgie zeugt als von – keineswegs temperamentloser – sensibler Emotionalität. Für die ist es nie zu spät.“ [Tobias Böcker]